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Auto erforderlich Schwere Wanderung; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit absolut erforderlich; zum Teil klettern notwendig Ahornspitze 2973 m Der Hausberg von Mayrhofen

© Franz Seidl 2003 © Jürgen Hoerner 2003

Talorte Mayrhofen 633 m, Parkplatz an der Ahornbahn, Fahrt mit der Ahornbahn zur Filzenrast.
Fahrpreis 2003 : 13.- €
hin und zurück
Anforderungen Gut markierte Steige, am Gipfelaufbau abschüssige Stellen, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gutes Schuhwerk sind absolut erforderlich.
Ausgangspunkt Filzenrast, 1960 m, Bergstation der Ahornbahn.
(Im Sommer fährt die erste Bahn um 07:00 Uhr, empfehlenswert!
die letzte zurück um 17:00 Uhr)
Höchster Punkt Ahornspitze, 2973 m

Höhendiferenz: 1 013 Hm
Parkmöglichkeit Parkplatz an der Talstation der Ahornbahn Gehzeiten Filzenrast - Edelhütte1 ½ Std,
Edelhütte - Ahornspitze 3 ½ Std,
Abstieg zur Filzenrast 2 ½ Std,
Gesamtgehzeit 7 ½ Std.
Einkehr- möglichkeit Filzenrast und Bergstation-Restaurant Panorama; Edelhütte; Whs Alpenrose im Abstieg von der Edelhütte nach Mayrhofen Sehenswertes Bei klarem Wetter genießt man von der Ahornspitze eine einzigartige Rundsicht über die Zillertaler Alpen und Tuxer Voralpen, insbesondere auf die Reichenspitzgruppe, den Ahorn- und den Floitenkamm.

Tourbeschreibung: Durch die Ahornbahn von Mayrhofen relativ leicht erreichbar gemacht, zählt die Ahornspitze zu den beliebtesten, am häufigsten bestiegenen Aussichtsbergen im Zillertal. An schönen Sommertagen pilgern wahre Karawanen von Bergwanderern von der Filzenrast zur Edelhütte und viele noch weiter bis auf den Gipfel. An heiklen Stellen am Gipfelaufschwung kommt es dann nicht selten zu skurrilen, aber auch gefährlichen Situationen wegen Überfüllung und der mangelnden Trittsicherheit einzelner. Auch Steinschlag ist möglich und es bedarf großer Sorgfald. Wir haben sogar Leute mit Stoffturnschuhen gesehen. Bedenklicher Leichtsinn! Von der Filzenrast, 1969 m, den Hinweisschildern folgend über den welligen flachen Rücken bis vor den grünen Aufschwung des Filzenkogels, der von hier auf einen Steig erstiegen werden kann. Hier nach links in die Nordflanke, unter dem Föllenbergkar durch und im Bogen hinauf zu der schon von weiten sichtbaren Edelhütte, 2236 m.
Von der Hütte aus gibt es zwei Möglichkeiten der Gipfelbesteigung. Wir hatten uns für die erste Möglichkeit entschieden.
Popbergschneid-Route: links herum
Von der Edelhütte zweigt man scharf rechts ab (Hinweisschild Kasseler Hütte), wo uns ein kleiner Steig, teilweise Seilversichert auf den Popbergnieder führt. An der Weggabelung auf dem Grat nach links, den Grat (an Stellen I) entlang bis zum Gipfelaufbau, über diesen teils auf Blöcken auf die Ahornspitze.
Diese Aufstiegsvariante ist zwar ein bischen länger, aber dafür um so lohnender. Allerdings sollten Wanderer beachten, dass die Tour den Schwierigkeitsgrat I beinhaltet. Der Abstieg kann über die Normal-Route erfolgen.
Normal-Route rechts herum
Von der Hütte steigt man auf gutem Steig stets ostwärts gegen den felsigen Westrücken der Ahornspitze an; zuletzt durch felsiges, nicht ungefährliches Gelände in den Kehren zur Scharte zwischen den zwei Gipfeln, aus der man kurz über Blockwerk den Nord- (mit Kreuz und vielen Leuten) und den Südgipfel (da waren wir alleine) die Ahornspitze erreicht. Der Abstieg zur Edelhütte kann nun wieder über eine der genannten Routen erfolgen.

© Franz Seidl 2003

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